Scheinbar aus dem Nichts tauchen die Akteure an einem Ort auf und fallen durch das Tun der selben Handlung auf (z.B. applaudieren, singen, Nichts-Tun, …). Ebenso so plötzlich, wie die Akteure aufgetaucht sind, verschwinden sie auch wieder und lassen eine verstörte, irritierte Menschenmenge zurück.
Flasmobs kennt man von zahlreichen Videos bei YouTube. Es waren die modernen Kommunikationsmittel (Handy, Internet, web 2.0…), die diese Aktionsform überhaupt erst möglich gemacht haben. Zunächst zeichneten Flashmobs oft eher irritierende, heiter-ironische Aktionen. Immer wieder sind einzelne Flasmobs in den letzten Jahren in die Kritik geraten, weil sie nicht selten in Gewalt bzw. Vandalismus ausarteten.
Und doch werden Flasmobs gerade von NGOs, Verbänden, kirchlichen Gruppierungen und Vereinen oft genutzt, um auf kreative Art eigene Positionen in den öffentlichen Diskurs einzubringen und auf sich bzw. die eigene Organisation auf ungewohnte, nicht selten provozierende Art, aufmerksam zu machen.