Ist Lokale Kirchenentwicklung nur eine neue Verpackung? Geht es um Bibelteilen und Kleine Christliche Gemeinschaften? Wird hier eine Kirchenentwicklung „von unten“ einer Kirchenentwicklung „von oben“ entgegengestellt? Hat Lokale Kirchenentwicklung einen subversiven Grundtenor und einen antihierarchischen Impuls? Handelt es sich weltkirchlich um eine Art "copy and paste" von Erfahrungen, die pragmatisch übertragen werden sollen? Ist "Lokale Kirchenentwicklung" ein Containerbegriff für all das, was in den letzten Jahrzehnten vergeblich geträumt wurde? Liegt hier nicht eine einseitige und binnenorientierte Communioekklesiopraxis vor? Alle diese Fragen stellt Valentin Dessoy in seinem Rückblick, und sie verdienen Nachdenklichkeit, aber auch Beantwortung. Das soll hier in der gebotenen Kürze geschehen.
Artikel chronologisch
Hier listen wir für Sie die Schwerpunkt-Artikel in chronologischer Reihenfolge auf. Die neuesten Artikel erscheinen zuerst.
Prinzipien sozialräumlicher Pastoral
Der Sozialraum ist erst in jüngerer Zeit von der Pastoraltheologie als Thema entdeckt worden. Der sozialraumorientierte Ansatz undf die ihm zugrunde liegenden Prämissen steht in der Tradition der Gemeinwesen- und Stadtteil-Arbeit. Er eröffnet als Methode ganz neue Beobachtungs- und Gestaltungsperspektiven, die sich am Leben und Zusammenleben von Menschen orientieren und diese aktiv ins Spiel bringen. Als „Thema hinter dem Thema“ steht die Frage nach der künftigen Sozialgestalt der Kirche vor Ort im Raum.
Lokale Kirchenentwicklung – eine Alternative?
Vom 18.-20. Oktober 2012 fand im Ludwig-Windhorst-Haus, der Katholisch-Sozialen Akademie des Bistums Osnabrück, der Kongress Kirche geht … Die Dynamik Lokaler Kirchenentwicklung – ein internationales Symposion – statt. Der Autor war für die Tagung als Impuls- und Feedback-Geber angefragt, um die sozial- und organisationswissenschaftliche Sicht in den Kongress einzutragen. Aus dieser spezifischen Rolle und Perspektive ist der vorliegende Text entstanden.
Was meint Lokale Kirchenentwicklung – ein theologischer Werkstattbericht
Das Gefüge gemeindekirchlicher Praxis ist an ein Ende gekommen: Je größer Pfarreien und Seelsorgeeinheiten werden, desto deutlicher wird auch, dass die Frage nach dem Vollzug des Christseins, die Formen der Kirchlichkeit, und auch die Frage nach den Ämtern und Diensten ganz neu gestellt und konfiguriert werden müssen. Hier genau setzt Lokale Kirchenentwicklung an.
Gestaltung kirchlicher Transformationsprozesse aus biblischer Perspektive
Gerade in den derzeitigen Umgestaltungsprozessen von Kirche und Pastoral, die zunächst vordergründig organisatorisch-strukturellen, durch den gesellschaftlichen Wandel bedingt jedoch einen grundlegenden Charakter tragen, mag ein Blick auf biblische Perspektiven von Transformationsprozessen angelegen erscheinen. Das mir gestellte Thema ist jedoch im Rahmen von Überlegungen nach Innovation und Strategie, die aus sozialwissenschaftlicher Perspektive unter Zuhilfenahme von Organisationsentwicklung zu einer Kirche als einer lernenden Organisation beitragen sollen, eine Herausforderung.
Wie Kirche zu einer lernenden Organisation werden kann – Erfahrungen aus der Praxis kirchlicher OE
Als Organisation zu lernen, ist im kirchlichen Zusammenhang eine ganz besondere Herausforderung. Das hat mit der Kultur kirchlicher Systeme zu tun. Hier liegen wesentliche Faktoren für die Nachhaltigkeit von OE-Prozessen.
Systemtheoretische Reflexionen zu Transformationsprozessen in Kirche und Diakonie unter Berücksichtigung der Chaostheorie
Rasante Entwicklungen im Kontext gesellschaftlicher Globalisierungsprozesse bilden für das gesellschaftliche Teilsystem der Religion, die Organisationssysteme der Kirchen und im Speziellen auch für die Systeme kirchlicher Sozialarbeit in Caritas und Diakonie eine große Herausforderung. Allen ist bewusst, dass grundsätzliche Strukturveränderungen anstehen. In Folgenden werden ausgehend von der systemischen Theorie, insbesondere der Chaostheorie, Leitlinien für Transformationsprozesse vorgestellt, die sich auf der Metaebene der Beobachtung 2. Ordnung als adäquate Strategie zur inhaltlichen Tiefenstruktur der christlichen Botschaft darstellen lassen.
Kirche im web 2.0
Ein Dialog zwischen Dr. Werner Kleine, Referent: an der Katholischen Citykirche Wuppertal, mit Prof. Dr. Matthias Sellmann, Juniorprofessor für Pastoraltheologie an der Ruhr-Universität Bochum, über das Thema „Kirche im Web 2.0".
Das II. Vatikanische Konzil (1962-1965)
Das Volk Gottes
„Freude und Hoffnung, Trauer und Angst der Menschen von heute, besonders der Armen und Bedrängten aller Art, sind auch Freude und Hoffnung, Trauer und Angst der Jünger Christi. Es gibt nichts wahrhaft Menschliches, das nicht in ihrem Herzen Widerhall findet.“ (Pastoralkonstitution über die Kirche in der Welt von heute „Gaudium et Spes“, GS Nr. 1)Strategische Innovation in der Pfarrei? Ab in die Arena!
Innovation? Was soll das mit Arena zu tun haben? Und das auch noch im kirchlichen Kontext?


