Ein Dialog zwischen Dr. Werner Kleine, Referent: an der Katholischen Citykirche Wuppertal, mit Prof. Dr. Matthias Sellmann, Juniorprofessor für Pastoraltheologie an der Ruhr-Universität Bochum, über das Thema „Kirche im Web 2.0".
web 2.0 / Social Media
Innovation war das Leitthema des zweiten Kongresses zur Strategieentwicklung in Kirche und Gesellschaft im Dezember 2011 in Bensberg. Gemeinsam mit der Thomas-Morus-Akademie und dem Strategiebereich 1 Ziele und Entwicklung im Bischöflichen Generalvikariat Trier hatte das Netzwerk Kairos Coaching, Consulting, Training mit Sitz in Mainz zu einem weiteren Strategiekongress eingeladen. Damit sollte fortgeführt werden, was 2009 erfolgreich gestartet war. Der Kongress richtete sich an Führungskräfte, Organisations- und Gemeindeentwickler sowie an Praktiker aus Caritas und Pastoral.
Bausteine einer Social Media Strategie der Kirche
Eine Social Media Strategie ist wohl nie fertig. Dazu ist das Social Web einfach ein zu dynamisches Feld mit laufend neuen Entwicklungen. Doch mit einer Haltung wechselseitiger Inkulturation und dem aktiven Wahrnehmen des Social Webs als Bottum-Up-Bewegung kann sich Kirche dort erfolgreich bewegen. Die Autorin, Social Media Managerin der Katholischen Kirche in Oberösterreich, gibt Einblicke in Bausteine der Aktivitäten einer Diözese im Social Web.
Gut geflasht, ist halb gemobt!? Flashmobs als Chance der Unternehmenskommunikation
Scheinbar aus dem Nichts tauchen die Akteure an einem Ort auf und fallen durch das Tun der selben Handlung auf (z.B. applaudieren, singen, Nichts-Tun, …). Ebenso so plötzlich, wie die Akteure aufgetaucht sind, verschwinden sie auch wieder und lassen eine verstörte, irritierte Menschenmenge zurück.
Flasmobs kennt man von zahlreichen Videos bei YouTube. Es waren die modernen Kommunikationsmittel (Handy, Internet, web 2.0…), die diese Aktionsform überhaupt erst möglich gemacht haben. Zunächst zeichneten Flashmobs oft eher irritierende, heiter-ironische Aktionen. Immer wieder sind einzelne Flasmobs in den letzten Jahren in die Kritik geraten, weil sie nicht selten in Gewalt bzw. Vandalismus ausarteten.
Und doch werden Flasmobs gerade von NGOs, Verbänden, kirchlichen Gruppierungen und Vereinen oft genutzt, um auf kreative Art eigene Positionen in den öffentlichen Diskurs einzubringen und auf sich bzw. die eigene Organisation auf ungewohnte, nicht selten provozierende Art, aufmerksam zu machen.
Fair-gehandelte Bananen und Freie Software: Ein Imperativ für Christen
Eine Banane ist eine Banane: Wir wissen als Christen mit ethisch geschärftem Blick, dass diese Aussage so nicht unbedingt wahr, sondern eigentlich problematisch ist. Denn es gibt solche Bananen, die für multinationale Konzerne produziert werden, deren Arbeiter unter ruinösen Arbeitsbedingungen und schlechten Löhnen leiden, deren Anbau begleitet ist von Landraub, Zwangsrodung, massivem Pestizideinsatz und Verödung durch Grundwasserabsenkung. Das sind die „schlechten“ Bananen.
Dann gibt es jene Bananen, von deren Anbau die Arbeiter in den Plantagen durch gerechte Löhne, faire Arbeitszeiten und nachhaltige Entwicklung profitieren, bei deren Anbau auch ökologische, gesundheitliche und soziologische Aspekte berücksichtigt werden. Das sind die „guten“, die „fairen“ Bananen. Als Christen wissen wir, welche Bananen wir eigentlich kaufen müssen, denn uns als Christen ist die Solidarität mit den Armen und die Liebe zur Schöpfung quasi ins Stammbuch geschrieben.
(Anm. d. Redaktion: Dieser Artikel erschien ursprünglich auf Theonet.de und wurde uns vom Verfasser großzügig zur Verfügung gestellt)
Gemeinsam einsam
Carsten Göring zeichnet in seinem Buch „Gemeinsam einsam“ die oft rasante Entwicklung der 4 größten Internetfirmen nach. Die Unternehmensgeschichte von Google, Facebook, Twitter und Apple werden mit einer gewissen Hochachtung vor dem innovativen Potential nach gezeichnet.
Dabei kommt viel Bekanntes, aber durchaus auch manch Neues zu Tage.
Visionsarbeit: Den Anker in die Zukunft werfen
Visionen sind wichtig, wenn Situationen unübersichtlich werden oder die Energie verloren geht. Visionen verknüpfen die Gegenwart mit der Vergangenheit und verankern sie in der Zukunft. Gelebte Visionen verändern die Organisation von innen heraus, indem sie den beteiligten Akteuren die Idee von einer besseren Zukunft und damit die Hoffnung geben, an die eigene Zukunft glauben zu können.
BarCamp
BarCamps fördern die Vernetzung von Wissensträgern. Im gemeinsamen Austausch entstehen neue Erkenntnisse und Einsichten, die nicht selten in neue Projekte münden.
Teilnehmer an BarCamps sind hochmotiviert und engagiert. Sie erleben und lernen, dass hierarchiefreie Kommunikation und Selbstorganisation nicht nur im Internet möglich ist.


