Innovation war das Leitthema des zweiten Kongresses zur Strategieentwicklung in Kirche und Gesellschaft im Dezember 2011 in Bensberg. Gemeinsam mit der Thomas-Morus-Akademie und dem Strategiebereich 1 Ziele und Entwicklung im Bischöflichen Generalvikariat Trier hatte das Netzwerk Kairos Coaching, Consulting, Training mit Sitz in Mainz zu einem weiteren Strategiekongress eingeladen. Damit sollte fortgeführt werden, was 2009 erfolgreich gestartet war. Der Kongress richtete sich an Führungskräfte, Organisations- und Gemeindeentwickler sowie an Praktiker aus Caritas und Pastoral.

„Siehe ich mache alles neu“ (Off 21,5). Innovation als strategische Herausforderung in Kirche und Gesellschaft.

Im Dezember 2011 fand der 2. Kongress „Strategie und Entwicklung in Gesellschaft und Kirche“ in Bensberg statt. Veranstalter waren - wie bereits beim ersten Kongress dieser Reihe – das Beratungs- und Trainingsnetzwerk „kairos. Coaching, Consulting, Training“ mit Sitz in Mainz, die Thomas Morus Akademie Bensberg sowie der Strategiebereich 1 „Ziele und Entwicklung“ des Bischöflichen Generalvikariates Trier.

Die Methode ist die Botschaft...

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Lokale Kirchenentwicklung ist keine Einbahnstraße, auf der in geordneter Reihenfolge Teambildung, Sozialraumwahrnehmung, Visionsbildung, Gabenseminar... abgearbeitet werden kann und automatisch weiterführt. Die Methodologie lokaler Kirchenentwicklung ist auch keine spirituelle Werkstatt, in der in bestimmten Arbeitsschritten ein fertiges Produkt entwickelt werden kann, das dann möglichst flächendeckend Anwendung findet. Lokale Kirchenentwicklung darf in Prozessschleifen denken, in immer wiederkehrenden Arbeitsschritten, die aufeinander verweisen, voneinander abhängen und durchaus in verschiedener Reihenfolge angegangen werden können. Entscheidend ist dabei die Grundhaltung, mit der dies geschieht.

Lokale Kirchenentwicklung in der Pfarrei Maria Lourdes in Zürich-Seebach

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... und eine Entdeckung, die wir immer öfters machen ist, dass sich uns das Evangelium an Orten und durch Menschen erschliesst, die wir nicht erwartet haben. Die Erkenntnis kommt vom Anderen, Fremden, Unbekannten. Der Schmerz liegt darin, in diesem Moment Eigenes sterben zu lassen, damit das Neue, noch Fremde, Raum bekommt und sich entfalten kann. Das fordert Mut und Vertrauen.

Das "Charisma des Ortes" entdecken und nutzen. Interview mit Pfr. Markus Krauth

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Wer die Homepage www.maria-geburt.de aufsucht, staunt. Denn der Internetauftritt der Pfarrei Maria Geburt in Aschaffenburg unterscheidet sich wohltuend von vielen anderen kirchlichen Websites. Aktuell gibt es wohl nur wenig Seiten von Kirchengemeinden, die eine ähnlich gute ästhetische Qualität (Bilder, Texte, Layout...) bieten.

Aus den Kinderschuhen herausgewachsen: Kirche geht weiter

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Ist Lokale Kirchenentwicklung nur eine neue Verpackung? Geht es um Bibelteilen und Kleine Christliche Gemeinschaften? Wird hier eine Kirchenentwicklung „von unten“ einer Kirchenentwicklung „von oben“ entgegengestellt? Hat Lokale Kirchenentwicklung einen subversiven Grundtenor und einen antihierarchischen Impuls? Handelt es sich weltkirchlich um eine Art "copy and paste" von Erfahrungen, die pragmatisch übertragen werden sollen? Ist "Lokale Kirchenentwicklung" ein Containerbegriff für all das, was in den letzten Jahrzehnten vergeblich geträumt wurde? Liegt hier nicht eine einseitige und binnenorientierte Communioekklesiopraxis vor? Alle diese Fragen stellt Valentin Dessoy in seinem Rückblick, und sie verdienen Nachdenklichkeit, aber auch Beantwortung. Das soll hier in der gebotenen Kürze geschehen.

Prinzipien sozialräumlicher Pastoral

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Der Sozialraum ist erst in jüngerer Zeit von der Pastoraltheologie als Thema entdeckt worden. Der sozialraumorientierte Ansatz undf die ihm zugrunde liegenden Prämissen steht in der Tradition der Gemeinwesen- und Stadtteil-Arbeit. Er eröffnet als Methode ganz neue Beobachtungs- und Gestaltungsperspektiven, die sich am Leben und Zusammenleben von Menschen orientieren und diese aktiv ins Spiel bringen. Als „Thema hinter dem Thema“ steht die Frage nach der künftigen Sozialgestalt der Kirche vor Ort im Raum.

Lokale Kirchenentwicklung – eine Alternative?

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Vom 18.-20. Oktober 2012 fand im Ludwig-Windhorst-Haus, der Katholisch-Sozialen Akademie des Bistums Osnabrück, der Kongress Kirche geht … Die Dynamik Lokaler Kirchenentwicklung – ein internationales Symposion – statt. Der Autor war für die Tagung als Impuls- und Feedback-Geber angefragt, um die sozial- und organisationswissenschaftliche Sicht in den Kongress einzutragen. Aus dieser spezifischen Rolle und Perspektive ist der vorliegende Text entstanden.

Was meint Lokale Kirchenentwicklung – ein theologischer Werkstattbericht

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Das Gefüge gemeindekirchlicher Praxis ist an ein Ende gekommen: Je größer Pfarreien und Seelsorgeeinheiten werden, desto deutlicher wird auch, dass die Frage nach dem Vollzug des Christseins, die Formen der Kirchlichkeit, und auch die Frage nach den Ämtern und Diensten ganz neu gestellt und konfiguriert werden müssen. Hier genau setzt Lokale Kirchenentwicklung an.

Kleine Christliche Gemeinschaften: Impulse für eine zukunftsfähige Kirche

Das Modell der Basisgemeinschaften/ Kleinen Christlichen Gemeinschaften (=KCG) verändert die Ortskirchen Kirchen in Asien, Afrika und Lateinamerika. Zunehmend strahlt das Phänomen der „Kleine Christliche Gemeinschaften“ auch auf Europa aus. Auch im deutschsprachigen Raum findet das Phänomen zunehmend Beachtung. So fand z.B. gerade erst mit unerwartet vielen Teilnehmern unter dem Titel „Kirche geht“ in Lingen das dritte internationale Symposium zum Themenbereich „Kleine Christliche Gemeinschaften - Lokale Kirchenentwicklung“ statt.

Ungenutztes Potential

Immer wieder trifft man bei Analysen der Gegenwart auf die These der Säkularisierung. In den modernen Gesellschaften, so die These, verschwindet das Religiöse und wird unrelevant. Oft ist in diesem Zusammenhang von der Gotteskrise die Rede.